|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 266,70 € |
265,20 € |
+1,50 € |
+0,57 % |
24.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005810055 |
581005 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche Börse AG Downgrade 21.12.2004
LRP
Der Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, Olaf Kayser, stuft die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055 / WKN 581005) von "Marketperformer" auf "Underperformer" zurück.
Der Wettbewerber der Deutschen Börse AG, die Vierländerbörse Euronext, habe gestern offiziell bestätigt, dass man an die Londoner Börse (LSE) zwecks möglicher Übernahmegespräche herangetreten sei. Damit dürfte ein Übernahmeangebot für die LSE, das über den knapp 2 Mrd. Euro der Deutschen Börse AG liegen dürfte, nicht mehr lange auf sich warten lassen. Aus Sicht der Analysten deute nun alles auf einen Bieterwettstreit zwischen Deutscher Börse und Euronext um die LSE hin. Die Analysten würden damit rechnen, dass ein erstes Angebot der Euronext bei rund 2,2 Mrd. Euro liegen könnte, so dass sich ein neues Angebot der Deutschen Börse AG in Richtung 2,5 Mrd. Euro bewegen müsste. Vermutlich müsste die Deutsche Börse AG dann eine Kapitalerhöhung mit den entsprechenden Verwässerungseffekten durchführen, um sich einen Goodwill von rund 2 Mrd. Euro einzukaufen. Vor diesem Hintergrund würde sich ein solcher Preis aus Sicht der Analysten wertvernichtend auswirken.
Solange die Unsicherheit über einen möglichen Bieterwettstreit anhalte, sähen die Analysten erhöhte Rückschlaggefahr für den Aktienkurs der Deutschen Börse AG. Gleichzeitig sei das Potenzial nach oben begrenzt.
Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten der LRP die Aktie der Deutschen Börse AG mit Kursziel 38 Euro auf "Underperformer" zurück.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|